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Erwerbsmäßiger Anbau von Blattsalaten

Der Anbau von Blattsalaten nimmt im deutschen Gemüsebau eine bedeutende Position ein. Im Saarland werden Kopfsalat, Eissalat, Endivien und Bunte Salate auf ungefähr 37 Hektar produziert und stehen damit an erster Stelle, dicht gefolgt von den Kohlarten.

Salat benötigt kühles, ausgeglichenes Klima. Milde Herbsttemperaturen sind von Vorteil, weil die Ernte dadurch verzögert wird. Der Boden sollte tiefgründig sein und einen mittleren Humusgehalt aufweisen. Ebenso werden lehmige, schnellerwärmbare Böden bevorzugt. Das Lisdorfer Becken ist daher sehr gut für den Salatanbau geeignet. Auf Sandböden kann es leicht zu Wasserstreß kommen, das heißt, daß das zugeführte Wasser sofort versickert und den Wurzeln der Pflanze nicht ausreichend zur Verfügung steht.

Die Jungpflanzenanzucht erfolgt in spezialisierten Jungpflanzenbetrieben. Die ersten Sitze werden häufig selbst angezogen. Zur Abhärtung müssen die Jungpflanzen hell und luftig stehen. Nach der Pflanzung ins Freiland werden Salate im Frühanbau durch Vlies- und Folienabdeckung vor Spätfrösten geschützt.

Von der Pflanzung bis zur Ernte vergehen im Frühjahr und Herbst 5-10 Wochen, in den Sommermonaten nur 5 Wochen. Deshalb Wßt sich Blattsalat gut in die Fruchtfolge eingliedern. Ein regelmäßiger Fruchtwechsel ist wichtig, um bodenbürtige Krankheiten, wie die Salatfäule zu vermeiden und damit den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu verringern. Das ist im Sinne des Kontrolliert-integrierten Anbaus, nach dessen Vorschriften die meisten Lisdorfer Bauern produzieren.

Endivien sind ein typisches Herbstgemüse, werden aber auch im Frühjahr angebaut. In den Frühjahr- und Sommermonaten wird er vom Kopfsalat verdrängt. Die Endivie übertrifft den Kopfsalat jedoch im Vitamin-C-Gehalt.

Bunte Salate erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Die Blattbataviasorten "Lollo rosso" mit intensiver Rotfärbung und die hellgelbe bis grüne "Lollo Bionda" besitzen gefranste, fleischige Blätter. Eichenlaubsalate gibt es in frischgrünen bis dunkelroten Farbtönen. Die bunten Salatsorten stellen höhere Ansprüche an den Humusgehalt als der Kopfsalat.

Beim Eissalat handelt es sich um eine Zuchtform des Kopfsalates mit saftigen, spröden Blättern und herzhaftem Geschmack. Er benötigt eine zweiwöchige

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